Was lief gut?

Welche Social-Media-Aktivitäten oder Kampagnen waren erfolgreich?

Unsere Instagram-Reels-Kampagne zum neuen Produktlaunch hat über 100.000 Aufrufe erzielt und deutlich mehr Traffic auf die Website gebracht.
Die Behind-the-Scenes-Inhalte auf TikTok sind bei unserer Zielgruppe richtig gut angekommen, das Engagement ist um 25 % gestiegen.
Durch die Influencer-Kooperation auf YouTube haben wir eine neue Zielgruppe erreicht und mehr Markenbekanntheit gewonnen.
Was könnten wir verbessern?

Welche Bereiche unserer Social-Media-Arbeit brauchen Aufmerksamkeit?

Unsere Facebook-Anzeigenkampagnen haben schwach abgeschnitten, wir müssen Targeting und Creatives noch einmal überdenken.
Der unregelmäßige Posting-Rhythmus auf Instagram hat vermutlich unsere Reichweite und Engagement-Raten gedrückt.
Auf TikTok sind wir nicht richtig in Fahrt gekommen, wahrscheinlich weil wir die Trends und Vorlieben der Nutzer dort nicht gut genug kennen.
Womit sollten wir anfangen?

Welche neuen Strategien oder Taktiken sollten wir ausprobieren?

Wir könnten Livestreams auf Instagram, Facebook oder YouTube ausprobieren, um in Echtzeit mit unserer Zielgruppe in Kontakt zu kommen.
Wenn wir neue Plattformen wie BeReal oder Mastodon testen, sind wir früh dabei und erreichen neue Zielgruppen.
Mit Social Listening würden wir mehr über die Interessen und Probleme unserer Zielgruppe erfahren.
Womit sollten wir aufhören?

Welche Aktivitäten oder Taktiken funktionieren nicht mehr oder passen nicht zu unseren Zielen?

Wir sollten unsere Präsenz auf Plattformen überdenken, die kein nennenswertes Engagement und keine Conversions für uns bringen.
Allgemeine Werbebeiträge ohne echten Mehrwert schrecken unsere Zielgruppe womöglich ab, davon sollten wir weniger posten.
Ressourcen in veraltete oder schrumpfende Plattformen zu stecken, ist wahrscheinlich nicht die beste Verwendung unserer Zeit und unseres Budgets.

Was ist eine Social-Media-Retrospektive?

Eine Social-Media-Retrospektive ist ein Teammeeting, in dem ihr eure Social-Media-Aktivitäten, Kampagnen und Ergebnisse über einen bestimmten Zeitraum betrachtet, etwa ein Quartal oder eine einzelne Kampagne. Alle, die eure Kanäle planen, bespielen und auswerten, bekommen so eine feste Zeit, um gemeinsam anzuschauen, was funktioniert, und sich darauf zu einigen, was sich ändern soll. Das Board hat vier Bereiche. „Was lief gut?“ ist für die Kampagnen und Beiträge, die funktioniert haben, wenn möglich mit Zahlen belegt. „Was könnten wir verbessern?“ umfasst alles, was hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. „Womit sollten wir anfangen?“ sammelt neue Taktiken und Plattformen, die ihr ausprobieren wollt, und „Womit sollten wir aufhören?“ ist für Aktivitäten, die ihren Aufwand nicht mehr rechtfertigen. Bringt die Daten mit: Zahlen zu Reichweite, Engagement und Conversions halten die Diskussion auf dem Boden der Tatsachen, und die Beobachtungen des Teams erklären, warum ein Beitrag gezündet hat oder eben nicht. Führt die Retrospektive am Ende einer Kampagne oder eines Quartals durch, rund um einen Produktlaunch oder nach einer größeren Plattformänderung.

Format der Social-Media-Retrospektive

Was lief gut?

Welche Social-Media-Aktivitäten oder Kampagnen waren erfolgreich?

Frag nach konkreten Kampagnen und Beiträgen, die funktioniert haben, und nach den Kennzahlen, die das belegen. Frag dann, warum sie jeweils funktioniert haben, damit das Team den Erfolg wiederholen kann.

Was könnten wir verbessern?

Welche Bereiche unserer Social-Media-Arbeit brauchen Aufmerksamkeit?

Frag, welche Maßnahmen hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind und was die Zahlen zeigen. Bleib konstruktiv: Sprecht über Inhalte und Strategie, nicht über die Person, die den Beitrag gepostet hat.

Womit sollten wir anfangen?

Welche neuen Strategien oder Taktiken sollten wir ausprobieren?

Sammle neue Taktiken, Formate oder Plattformen, die sich testen lassen. Mutige Ideen sind ausdrücklich willkommen. Wählt anschließend ein paar aus, die das Team als kleine Experimente ausprobieren kann.

Womit sollten wir aufhören?

Welche Aktivitäten oder Taktiken funktionieren nicht mehr oder passen nicht zu unseren Zielen?

Frag, welche Aktivitäten ihren Aufwand nicht mehr rechtfertigen. Bewertet sie anhand von Daten, damit kein Kanal gestrichen wird, nur weil jemand ihn nicht mag, oder bleibt, nur weil man ihn gewohnt ist.

Wann sollte diese Retrospektive durchgeführt werden?

  • Am Ende einer Marketingkampagne oder eines Quartals, um die Ergebnisse auszuwerten.
  • Rund um den Launch eines Produkts oder einer Dienstleistung, um zu sehen, wie eure Social-Media-Strategie funktioniert, und sie anzupassen.
  • Nach einer größeren Plattformänderung, etwa einem neuen Algorithmus oder einer neuen Funktion, um euer Vorgehen neu zu überdenken.
  • In regelmäßigen Abständen, zum Beispiel vierteljährlich oder halbjährlich, damit eure Strategie mit euren Ergebnissen Schritt hält.

Vorschläge für Fragen zum Icebreaker

  • Wenn unsere Marke ein Social-Media-Influencer wäre, welche Art von Content würde sie machen?
  • Welcher Social-Media-Trend oder welches Meme ist dir zuletzt aufgefallen? Wie könnten wir es für unsere Marke nutzen?

Möchten Sie eine Aufwärmübung, bei der Ihr Team aktiv mitmacht, und nicht nur laut Antworten gibt? Kostenlose Icebreakers durchsuchen →

Ideen und Tipps für Ihre Retrospektive

  • Sorgt dafür, dass man auch zu Inhalten, in die jemand viel Arbeit gesteckt hat, ehrliches Feedback geben kann.
  • Untermauert Beobachtungen mit Daten und Kennzahlen und ergänzt sie um das qualitative Feedback des Teams.
  • Bestimmt eine Person, die die wichtigsten Erkenntnisse und Maßnahmen festhält.
  • Ladet Leute aus Marketing, Kundenservice und Produkt ein, um einen breiteren Blick zu bekommen.
  • Legt vorher fest, was die Retrospektive entscheiden soll, damit die Diskussion fokussiert bleibt.
  • Greift die Maßnahmen in der nächsten Sitzung wieder auf und prüft, ob die Änderungen umgesetzt wurden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Social-Media-Retrospektive?
Ein Teammeeting, in dem ihr eure Social-Media-Aktivitäten, Kampagnen und Ergebnisse über einen bestimmten Zeitraum auswertet. Das Team schaut, was gut lief und was nicht, und entscheidet dann, womit es anfangen und womit es aufhören will.
Wann sollte man eine Social-Media-Retrospektive durchführen?
Am Ende einer Kampagne oder eines Quartals, rund um einen Produktlaunch, nach einer größeren Plattformänderung oder in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel vierteljährlich.
Welche Fragen stellt eine Social-Media-Retrospektive?
Vier: Was lief gut, was könnten wir verbessern, womit sollten wir anfangen und womit sollten wir aufhören. Jede Frage bezieht sich auf eure Inhalte, das Engagement und die Ergebnisse eurer Kampagnen.
Wer sollte an einer Social-Media-Retrospektive teilnehmen?
Die Leute, die eure Social-Media-Inhalte planen, erstellen und auswerten. Jemand aus Kundenservice oder Produkt bringt zusätzlich ein, was Kunden in Kommentaren und Nachrichten sagen.
Welche Kennzahlen sollte man zu einer Social-Media-Retrospektive mitbringen?
Bringt die Zahlen mit, die zu euren Zielen passen, etwa Reichweite, Engagement-Rate, Klicks und Conversions, aufgeschlüsselt nach Kanal und Kampagne. Seid bei der Followerzahl vorsichtig, denn sie kann wachsen, während die Ergebnisse stagnieren.
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