Dankbar für

Wem oder wofür bist du in diesem Sprint am dankbarsten?

Ich bin Maria dankbar, dass sie sofort mit mir gepairt hat, als ich beim Auth-Bug nicht weiterkam.
Schön, dass das ganze Team beim Release-Stress ruhig geblieben ist: keine Panik, einfach Teamwork.
Ich weiß es echt zu schätzen, dass unser PO uns in diesem Sprint vor Scope Creep geschützt hat.
Was uns gestärkt hat

Welche Praktiken oder Erfolge haben dem Team Kraft gegeben?

Unsere Daily Standups waren kurz und fokussiert und haben tatsächlich geholfen.
Das neue Dashboard pünktlich auszuliefern, hat uns allen richtig Auftrieb gegeben.
Der Check-in zur Sprintmitte hat uns geholfen, früh gegenzusteuern.
Reste zum Aufwärmen

Welche offenen Punkte sollten wir ins nächste Mal mitnehmen?

Die Doku zur neuen API ist nie fertig geworden, also lasst sie uns im nächsten Sprint priorisieren.
Das Refactoring, das wir ständig verschieben, muss immer noch gemacht werden.
Der Onboarding-Leitfaden ist halb geschrieben. Es lohnt sich, ihn fertigzustellen.
Lust auf Nachschlag

Wovon hättest du künftig gern mehr?

Mehr feste Fokuszeit ohne Unterbrechung durch Meetings.
Ich hätte gern mehr teamübergreifende Wissensaustausch-Sessions.
Öfter kleine Erfolge feiern, nicht nur große Launches.

Was ist die Agile-Thanksgiving-Retrospektive?

Thanksgiving ist ein guter Anlass, innezuhalten und den Menschen zu danken, mit denen ihr zusammenarbeitet. Die Agile-Thanksgiving-Retrospektive macht genau das zum Teil eurer Retro: Euer Team blickt auf die gemeinsame Arbeit zurück, dankt den Menschen dahinter und nimmt trotzdem ein paar konkrete Veränderungen mit. So bringt ihr Abwechslung in die übliche Sprint-Retro, ohne auf die Umsetzung zu verzichten. Das Board hat vier Spalten im Thanksgiving-Stil. Unter „Dankbar für“ danken alle bestimmten Teammitgliedern und Momenten. „Was uns gestärkt hat“ sammelt Gewohnheiten, Tools und Erfolge, die das Team getragen haben. In „Reste zum Aufwärmen“ landen unerledigte Aufgaben und Ideen, die zu kurz gekommen sind, und „Lust auf Nachschlag“ fragt, wovon sich alle beim nächsten Mal mehr wünschen. Die ersten beiden Spalten zeigen euch, was ihr bewahren solltet, die letzten beiden geben euch etwas, woran ihr arbeiten könnt. Ein Dank, der laut, mit Namen und konkreten Details ausgesprochen wird, stärkt Moral und Vertrauen weit mehr als ein pauschales Dankeschön am Ende eines Meetings. Nutzt das Format in den Tagen vor Thanksgiving, am Ende eines langen Sprints oder als Jahresabschluss und macht zum Schluss aus den Resten und dem Nachschlag Maßnahmen mit klaren Verantwortlichen.

Ablauf der Agile-Thanksgiving-Retrospektive

Dankbar für

Wem oder wofür bist du in diesem Sprint am dankbarsten?

Das ist das Herzstück der Session. Bittet alle, konkrete Teammitglieder, Momente oder Ergebnisse zu nennen, für die sie dankbar sind. Ein Dank, der laut und mit Details ausgesprochen wird, schafft Vertrauen. Ermutigt also alle, großzügig und konkret zu sein.

Was uns gestärkt hat

Welche Praktiken oder Erfolge haben dem Team Kraft gegeben?

Wie bei einem guten Thanksgiving-Essen fragt ihr, was das Team in dieser Zeit am Laufen gehalten hat: Gewohnheiten, Tools und Erfolge, die Energie gegeben haben. Genau diese Dinge verdienen einen festen Platz am Tisch.

Reste zum Aufwärmen

Welche offenen Punkte sollten wir ins nächste Mal mitnehmen?

Nach jedem Thanksgiving bleiben Reste übrig. Nutzt diese Spalte für unerledigte Arbeit, liegengebliebene technische Schulden oder gute Ideen, die untergegangen sind. Schreibt sie auf, damit nichts Wertvolles vor dem nächsten Sprint im Müll landet.

Lust auf Nachschlag

Wovon hättest du künftig gern mehr?

Schließt mit dem ab, wovon alle gern noch eine Portion hätten, etwa mehr Pairing oder mehr Fokuszeit. Macht aus den beliebtesten Wünschen Maßnahmen, zu denen sich das Team verpflichten kann.

Wann sollte diese Retrospektive durchgeführt werden?

  • Rund um Thanksgiving oder in einem Sprint im November, wenn die Retro zur Jahreszeit passen soll.
  • Am Ende eines Jahres oder Quartals, um auf die Erfolge des Teams zurückzublicken und den Menschen zu danken, die sie möglich gemacht haben.
  • Wenn die Stimmung im Keller ist und es dem Team guttun würde, konkreten Dank voneinander zu hören.
  • Nach einem intensiven Sprint oder einem großen Release, wenn sich das Team eine Pause verdient hat, um die Anstrengung zu würdigen.

Vorschläge für Fragen zum Icebreaker

  • Wenn dein Sprint ein Thanksgiving-Gericht wäre, welches wäre es und warum?
  • Wofür bist du in diesem Jahr besonders dankbar, beruflich oder privat?

Möchten Sie eine Aufwärmübung, bei der Ihr Team aktiv mitmacht, und nicht nur laut Antworten gibt? Kostenlose Icebreakers durchsuchen →

Ideen und Tipps für Ihre Retrospektive

  • Sorgt gleich zu Beginn für eine warme Atmosphäre: Kein Dank ist zu klein, um ihn zu teilen.
  • Geht reihum, damit auch stillere Teammitglieder die Chance haben, jemandem zu danken.
  • Lasst euch vom Thema nicht davon abhalten, echte Verbesserungen festzuhalten. Genau dafür sind „Reste zum Aufwärmen“ und „Lust auf Nachschlag“ da.
  • Bittet um konkreten, ehrlichen Dank statt pauschaler Worte, und sorgt dafür, dass sich Anerkennung nicht wie eine Pflicht anfühlt.
  • Macht aus den Punkten unter „Reste zum Aufwärmen“ und „Lust auf Nachschlag“ Maßnahmen mit Verantwortlichen, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.
  • Eine saisonale Note wie eine virtuelle Dankeswand ist schön, aber haltet die Session trotzdem in der geplanten Zeit.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Agile-Thanksgiving-Retrospektive?
Eine Retrospektive im Thanksgiving-Stil mit vier Spalten: Dankbar für, Was uns gestärkt hat, Reste zum Aufwärmen und Lust auf Nachschlag. Euer Team dankt sich gegenseitig, schaut darauf, was es getragen hat, und wählt ein paar Punkte aus, die es mitnimmt.
Wann sollte ich eine Agile-Thanksgiving-Retrospektive durchführen?
In der Thanksgiving-Woche, am Ende eines Sprints im November oder als Jahresabschluss, wenn ihr feiern wollt, was das Team erreicht hat.
Wie lange dauert eine Agile-Thanksgiving-Retrospektive?
Die meisten Sessions dauern je nach Teamgröße 45–60 Minuten. Das reicht, um Dank auszusprechen, die Themen zu besprechen und sich auf ein paar Maßnahmen zu einigen.
Worin unterscheidet sie sich von einer normalen Sprint-Retrospektive?
Wie jede Retro behandelt sie Stärken und Verbesserungen, beginnt aber mit Wertschätzung. Dadurch ist der Ton lockerer und die Anerkennung konkreter.
Bringt eine lockere Themen-Retrospektive trotzdem brauchbare Ergebnisse?
Ja. In einer warmen Atmosphäre melden sich die Leute meist eher zu Wort, und die Spalten „Reste zum Aufwärmen“ und „Lust auf Nachschlag“ liefern euch konkrete Maßnahmen zum Mitnehmen.
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