Was ist die „All I Want for Christmas is Feedback“-Retrospektive
Lasst das Jahr mit ein wenig weihnachtlicher Stimmung und einer großen Portion ehrlicher Reflexion ausklingen. „All I Want for Christmas is Feedback!“ verwandelt die vertraute Jahresend-Retrospektive in eine festliche Feier, bei der das Team zusammenkommt, um Geschenke des Feedbacks auszutauschen, die feiernswerten Erfolge zu benennen und die Gewohnheiten, die man lieber zurücklassen möchte, sanft weiterzuverschenken. Es ist ein verspieltes, themenbezogenes Format, das die Hürde für offene Gespräche senkt und es jedem leichter macht, in der geschäftigen und besinnlichen Weihnachtszeit beizutragen. Diese weihnachtlich gestaltete Retrospektive funktioniert, indem jedes Teammitglied eingeladen wird, seinen Beitrag als eine Reihe von Geschenken unter dem Baum zu betrachten – die Geschenke, die man geben möchte, die Geschenke, die man gerne erhalten würde, und die Kohlestücke, die es anzuerkennen lohnt, damit das Team es beim nächsten Mal besser machen kann. Indem Feedback als etwas Freudiges und Geteiltes statt als Kritik gerahmt wird, schafft man einen psychologisch sicheren Raum, der Offenheit, Dankbarkeit und vorausschauende Planung fördert. Die festliche Verpackung macht Spaß, aber der Wert darunter ist echt: klarere Kommunikation, stärkere Wertschätzung und konkrete Maßnahmen für das kommende Jahr. Führe sie als Jahresend-Feier durch, als letzte Sprint-Retrospektive vor den Feiertagen oder als Team-Building-Session, die zugleich sinnvolle Reflexion bietet. Egal, ob euer Team ein Jahr wie eine Schlittenfahrt hatte oder den einen oder anderen Sturm überstanden hat – dieses Format hilft dabei, die Momente, die zählten, ans Licht zu bringen, die Menschen zu würdigen, die einen Unterschied gemacht haben, und Vorsätze für ein frisches und produktives neues Jahr zu fassen.
„All I Want for Christmas is Feedback“-Retrospektive-Format
Geschenke zum Verschenken
Welche Wertschätzung oder welches Feedback möchtest du dem Team geben?
Das ist das Herzstück der festlichen Stimmung – die Teammitglieder dazu zu ermutigen, das Geschenk der Anerkennung zu machen. Lade alle ein, an die Menschen, Verhaltensweisen und Momente des Jahres zu denken, die es zu feiern lohnt. Ermutige sie, konkret zu sein, damit die Wertschätzung wirklich ankommt, und erinnere das Team daran, dass Feedback auch konstruktive, vorausschauende Geschenke umfassen kann.
Kohlestücke
Was lief nicht so gut und sollte zurückgelassen werden?
In jedem Strumpf steckt ein Kohlestück – das ist der sichere Raum, um zu benennen, was nicht funktioniert hat, ohne mit dem Finger zu zeigen. Halte den Ton locker, aber die Inhalte ehrlich, und lenke das Team eher auf Systeme und Prozesse als auf Personen. Diese Punkte werden oft zur reichhaltigsten Quelle für Verbesserungsmaßnahmen, also halte sie klar fest.
Weihnachtswünsche
Welche Hoffnungen oder Wünsche hast du für das Team im kommenden Jahr?
Jede Wunschliste ist ein Fenster zu dem, was am wichtigsten ist – das ist der Raum, um ein wenig zu träumen und größer zu denken. Lade das Team ein, zu teilen, wovon es gerne mehr sehen würde, was es gemeinsam aufbauen möchte und was das nächste Jahr zu einem Erfolg machen würde. Halte es warmherzig und vorausschauend, und nutze diese Wünsche als Saatkörner für echte Ziele und Verpflichtungen.
Wann Sie diese Retrospektive verwenden sollten
- Als Jahresend- oder letzte Sprint-Retrospektive des Jahres, um auf festliche, unbeschwerte Weise auf die vergangenen zwölf Monate zurückzublicken.
- Wenn ihr in der Weihnachtszeit Moral und Dankbarkeit stärken möchtet und dabei dennoch sinnvolle Verbesserungsmaßnahmen festhalten wollt.
- Für verteilte oder hybride Teams, die sich nicht persönlich treffen können, aber dennoch eine gemeinsame saisonale Feier und Reflexion erleben möchten.
- Wenn Team-Feedback bisher schwer zu erfassen war und ein verspieltes Thema die Hürde für offene Gespräche senken könnte.
- Als Team-Building-Session, die weihnachtliche Stimmung mit konkreter Planung für das neue Jahr verbindet.
Vorgeschlagene Fragen für den Icebreaker
- Was ist das beste Geschenk, das du jemals gegeben oder erhalten hast, und warum hat es so viel bedeutet?
- Wenn du dem Team für nächstes Jahr eine neue Fähigkeit oder Superkraft auspacken könntest, welche wäre es?
Ideen und Tipps für Ihr Retrospektive-Meeting
- Lehnt euch ins festliche Thema – mit weihnachtlicher Musik, einem lustigen Hintergrund oder Feiertags-Emojis –, um vorab eine entspannte, einladende Stimmung zu schaffen.
- Stellt klar, dass „Kohlestücke“ auf Prozesse und Situationen zielen sollten, nicht auf Personen, um die psychologische Sicherheit zu wahren.
- Ermutigt zu konkretem Feedback im Abschnitt „Geschenke zum Verschenken“, damit Wertschätzung echt statt allgemein wirkt.
- Setzt für jeden Abschnitt ein Zeitlimit, damit die Feier energiegeladen bleibt und Raum bleibt, sich auf die Neujahrsvorsätze zu einigen.
- Bedenkt, dass nicht alle Weihnachten feiern – haltet die Rahmung optional und einladend, damit sich alle Teammitglieder wohlfühlen mitzumachen.
- Gruppiert und stimmt über Themen ab, bevor ihr diskutiert, damit die wirkungsvollsten Vorsätze nach oben steigen und klare Verantwortliche bekommen.
Häufig gestellte Fragen
Wann ist der beste Zeitpunkt, um eine „All I Want for Christmas is Feedback“-Retrospektive durchzuführen?
Wie lange dauert diese Retrospektive?
Eignet sich diese Retrospektive für Teams, die kein Weihnachten feiern?
Wie unterscheidet sich diese von einer Standard-Sprint-Retrospektive?
Welche Ergebnisse sollten wir von dieser Retrospektive erwarten?
Können Remote- und Hybrid-Teams diese in TeamRetro durchführen?
Neu bei Retrospektiven? Lesen Sie unseren Leitfaden für die Durchführung einer Retrospektive →.