Erfolgreiche Lieferungen

Was lief bei unserer Logistik und Zustellung gut?

Dank unseres neuen regionalen Distributionszentrums haben wir alle Bestellungen unserer Kunden an der Westküste im zugesagten Zwei-Tage-Fenster geliefert.
Mit der neuen Software zur Routenoptimierung konnten wir die Transportkosten im letzten Quartal um 15 % senken.
Unser Cross-Docking im Zentrallager hat die Durchlaufzeiten für Eilaufträge deutlich verbessert.
Bestandsprobleme

Welche Probleme hatten wir im Bestandsmanagement?

Wegen ungenauer Bedarfsprognosen war unser meistverkauftes Produkt mehrmals nicht vorrätig.
Die hohen Lagerhaltungskosten für Langsamdreher belasten unsere Ressourcen.
Wegen unsachgemäßer Handhabung im Lager hatten wir sehr viele Retouren und beschädigte Waren.
Prozessverbesserungen

Welche Prozesse oder Systeme in unserer Lieferkette müssen besser werden?

Wir brauchen ein besseres Lagerverwaltungssystem, damit Kommissionierung, Verpackung und Versand schneller gehen.
Ein Lieferanten-Compliance-Programm könnte uns helfen, die Leistung der Lieferanten besser zu steuern und Lieferzeiten zu verkürzen.
Alternative Verkehrsträger wie kombinierter Verkehr oder Schiene könnten unsere Kosten im Fernverkehr senken.
Zusammenarbeit und Kommunikation

Wie verbessern wir Zusammenarbeit und Kommunikation in unserem Supply-Chain-Team?

Wir sollten über eine zentrale Kommunikationsplattform nachdenken, damit Informationen unsere verteilten Supply-Chain-Teams schneller erreichen.
Regelmäßige bereichsübergreifende Meetings könnten helfen, Ziele und Prioritäten zwischen Beschaffung, Logistik und Operations besser abzustimmen.
Klare Rollen, Zuständigkeiten und Eskalationswege könnten Verantwortlichkeit und Entscheidungsfindung im Supply-Chain-Team verbessern.

Was ist die Logistik- und Supply-Chain-Retrospektive?

Die Logistik- und Supply-Chain-Retrospektive ist ein Meeting für Operations-Teams, um einen zurückliegenden Zeitraum oder ein Projekt zu betrachten und sich auf Änderungen zu einigen. Sie folgt dem bekannten Retro-Muster aus „Was lief gut?“, „Was lief schief?“ und „Was können wir verbessern?“, doch die Fragen sind auf Beschaffung, Bestandsmanagement, Transport, Lagerhaltung und Distribution zugeschnitten. Das Board hat vier Spalten. Unter „Erfolgreiche Lieferungen“ gehören pünktliche Zustellungen, effiziente Routen und Partner, auf die Verlass war. „Bestandsprobleme“ umfasst Fehlbestände, Überbestände, falsche Prognosen und fehlende Transparenz zwischen Standorten. Bei „Prozessverbesserungen“ schlagen die Teilnehmenden System-Upgrades, neue Tools oder Änderungen an den Abläufen im Lager vor. „Zusammenarbeit und Kommunikation“ beleuchtet die Übergaben zwischen Beschaffung, Logistik, Operations und Kundenservice sowie die Abstimmung mit Ihren Lieferanten. Bringen Sie die Kennzahlen mit, die Sie erfassen, etwa Liefertreue, Fehlbestände und Kosten pro Sendung, und ergänzen Sie sie um das, was die Leute vor Ort beobachtet haben. Führen Sie die Retrospektive nach einer Hochsaison, einer Störung oder einer Systemeinführung durch oder im Quartalsrhythmus, und schließen Sie mit einer kurzen Liste von Maßnahmen ab, die jeweils einen Verantwortlichen haben.

Logistik- und Supply-Chain-Retrospektive: Format

Erfolgreiche Lieferungen

Was lief bei unserer Logistik und Zustellung gut?

Fragen Sie nach konkreten Beispielen für erfolgreiche Lieferungen, pünktliche Zustellungen oder effiziente Routen und danach, was sie möglich gemacht hat.

Bestandsprobleme

Welche Probleme hatten wir im Bestandsmanagement?

Ermutigen Sie das Team, offen über Bestandsprobleme zu sprechen, etwa Fehlbestände, Überbestände oder ungenaue Prognosen.

Prozessverbesserungen

Welche Prozesse oder Systeme in unserer Lieferkette müssen besser werden?

Fragen Sie, wo sich Prozesse, Systeme oder Technik ändern müssen und welche Änderungen am meisten bewirken würden.

Zusammenarbeit und Kommunikation

Wie verbessern wir Zusammenarbeit und Kommunikation in unserem Supply-Chain-Team?

Besprechen Sie, wie sich Übergaben, Informationsaustausch und Kommunikation zwischen den Bereichen und mit Partnern verbessern lassen.

Wann sollte diese Retrospektive durchgeführt werden?

  • Am Ende eines Projekts, einer Produkteinführung oder einer größeren Supply-Chain-Initiative, um das Ergebnis zu bewerten und Verbesserungen zu finden.
  • In einem festen Rhythmus, etwa quartalsweise oder halbjährlich, um die Supply-Chain-Abläufe kontinuierlich zu verbessern.
  • Nach einer größeren Störung, um die Ursachen zu finden und zu planen, wie sich das Risiko beim nächsten Mal verringern lässt.
  • Wenn neue Teammitglieder oder Partner dazukommen, um Erwartungen abzustimmen und zu teilen, was funktioniert.

Vorschläge für Fragen zum Icebreaker

  • Wenn Sie ein Verkehrsmittel sein könnten, welches wären Sie und warum?
  • Erzählen Sie von einem denkwürdigen oder lustigen Erlebnis rund um Logistik oder Lieferkette.

Möchten Sie eine Aufwärmübung, bei der Ihr Team aktiv mitmacht, und nicht nur laut Antworten gibt? Kostenlose Icebreakers durchsuchen →

Ideen und Tipps für Ihre Retrospektive

  • Laden Sie alle ein, die an der Lieferkette beteiligt sind, also auch Beschaffung, Logistik, Operations und Kundenservice.
  • Sorgen Sie dafür, dass Probleme gefahrlos angesprochen werden können. Die Leute müssen über Fehler reden können, ohne Schuldzuweisungen zu fürchten.
  • Untermauern Sie Beobachtungen mit Daten und Kennzahlen und ergänzen Sie, was Kunden und Mitarbeitende an der Basis berichten.
  • Priorisieren Sie die Maßnahmen und legen Sie für jede vereinbarte Änderung einen Verantwortlichen fest.
  • Gehen Sie die Maßnahmen aus früheren Retrospektiven durch, damit der Fortschritt sichtbar bleibt.
  • Überlegen Sie, Lieferanten oder Logistikdienstleister einzuladen, um ihre Sicht auf gemeinsame Probleme zu hören.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Logistik- und Supply-Chain-Retrospektive?
Ein Teammeeting, in dem die Leistung der Lieferkette in vier Bereichen betrachtet wird: erfolgreiche Lieferungen, Bestandsprobleme, Prozessverbesserungen sowie Zusammenarbeit und Kommunikation. Am Ende stehen vereinbarte Änderungen für den nächsten Zyklus.
Wann sollte man diese Retrospektive durchführen?
Am Ende eines Projekts oder einer größeren Initiative, im Quartalsrhythmus, nach einer größeren Störung oder wenn neue Teammitglieder oder Partner dazukommen.
Wer sollte teilnehmen?
Mitarbeitende aus Beschaffung, Logistik, Lager, Operations und Kundenservice. Bei Problemen, die über Unternehmensgrenzen hinausgehen, laden Sie zusätzlich einen wichtigen Lieferanten oder Ihren 3PL-Dienstleister ein.
Welche Daten sollten wir mitbringen?
Liefertreue, Fehlbestände und Lieferrückstände, Lagerhaltungskosten sowie Transportkosten pro Sendung sind ein guter Anfang. Ergänzen Sie die Zahlen um Beispiele von den Leuten, die die Arbeit machen.
Wie lange dauert sie?
Planen Sie 60 bis 90 Minuten ein. Eine Sitzung mit Lieferanten kann länger dauern oder ein zweites Meeting erfordern, um Maßnahmen zu vereinbaren.
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