Das Ziehen und Ablegen ist der einfache Teil. Alles darunter ist das eigentliche Ticket.

Die browserbasierte Umsetzung des Datei-Uploads ist eine Angelegenheit von wenigen Stunden. Der Rest ist eine Funktion. Größenbeschränkungen werden bereits vom ersten Nutzer mit einer 4K-Handykamera ausgeschöpft. Eine Virenprüfung ist unverzichtbar, sobald Sie Daten aus der Öffentlichkeit annehmen. Wieder aufnehmbare Uploads werden wichtig, sobald jemand versucht, eine 2-GB-Datei über das WLAN eines Hotels hochzuladen. Die Kosten für den Objektspeicher werden zum echten Problem, sobald die Aufbewahrungsdauer unbegrenzt ist und jemand beginnt, seine Backups hochzuladen.

Die Schätzung hängt davon ab, welche dieser Punkte in den Umfang des Teams fallen und welche bewusst außer Acht gelassen werden. „Eine Datei hochladen“ – ohne diesen Kontext bezieht sich die Größenabschätzung auf die Auswahlfunktion und nicht auf das System.

Was in dem Raum gesagt wird

Frontend: „Drag-and-Drop mit Fortschrittsbalken – ein halber Tag.“

Backend: „Wohin werden die Bytes gespeichert? In S3? Auf der Festplatte?“

Sicherheit: „Führen wir eine Virenprüfung durch? Wie groß darf die Datei maximal sein?“

SRE: „Lassen sich Uploads fortsetzen, oder müssen sie bei einer unterbrochenen Verbindung von vorne beginnen?“

Finanzen: „Lagerkosten? Wie lange bewahren wir sie auf?“

Fragen, die man sich vor der Stimmabgabe stellen sollte

  • Maximale Dateigröße, maximale Anzahl an Dateien pro Benutzer, maximale Gesamtanzahl pro Konto?
  • Zulässige MIME-Typen – und handelt es sich bei der Überprüfung um eine verbindliche oder eine empfohlene Überprüfung?
  • Speicher-Backend: S3, lokale Festplatte, eigener Bucket?
  • Virenprüfung – synchron, asynchron oder gar nicht?
  • Aufbewahrungsdauer: unbefristet, befristet, vom Nutzer löschbar?
  • Wieder aufnehmbare Uploads oder nur einmalige Uploads?
  • Öffentliche URLs, signierte URLs oder ein Download mit Authentifizierungsanforderung?

Jedes „Ja“ stellt hier einen Teilbereich dar. Wenn die Antworten gleichzeitig die Themen „Scannen“, „Wiederaufnahme“ und „Aufbewahrung“ abdecken, handelt es sich nicht um eine einzige Zahl – es ist eine Geschichte, die es wert ist, aufgeteilt zu werden.

Passen Sie die Speichergröße, die Scanleistung und die Aufbewahrungsdauer an – der Scanner selbst ist dabei der kostengünstigste Teil.

Siehe auch: Schätzung einer Zahlungsintegration für denselben operativen Verlauf sowie weitere Beispiele für durchgeführte Schätzungen. Starten Sie eine kostenlose Planning-Poker-Sitzung, sobald Fragen zu Speicherung und Aufbewahrung geklärt sind.